Donnerstag, 6. September 2018

Pressemitteilung: Ehrenamtskarte in Recklinghausen kommt im Frühjahr 2019 – Vereinbarung zwischen Land und Stadt unterzeichnet

Ehrenamtskarte in Recklinghausen kommt im Frühjahr 2019 – Vereinbarung zwischen Land und Stadt unterzeichnet

 

Wer sich überdurchschnittlich ehrenamtlich engagiert, kann ab Frühjahr 2019 in Recklinghausen die Ehrenamtskarte des Landes NRW erhalten. Am Mittwoch (5.9.2018) haben Bürgermeister Christoph Tesche und die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz dazu eine Vereinbarung zwischen Stadt und Land unterzeichnet.

 

Für zukünftige Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte besteht damit die Möglichkeit auf zahlreiche Vergünstigungen – zum Beispiel bei Angeboten von Museen, Bibliotheken, Theater, Schwimmbädern, Volkshochschulen und Parks, aber auch von Einzelhändlern, Apotheken, Kinos, Sportstätten oder Hotels. Voraussetzung ist, dass diese Einrichtungen und Unternehmen in NRW das Projekt unterstützen.

 

„Mit der Ehrenamtskarte sollen der Dank und die Wertschätzung für die so wichtige und zeitintensive Arbeit der Ehrenamtlichen zum Ausdruck gebracht werden", sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „All die engagierten Bürgerinnen und Bürger setzen sich für eine bessere Gesellschaft und für das Gemeinwohl ein – und gerade weil Ehrenamt bedeutet, unentgeltlich tätig zu sein, können wir mit der Ehrenamtskarte unsere Anerkennung zeigen."

Die Weichen hat das Land NRW mit der landesweit gültigen Ehrenamtskarte bereits gestellt. Daher wird NRW das Projekt auch in Recklinghausen unterstützen. Recklinghausen ist die 250. Kommune, in der die Ehrenamtskarte eingeführt wird. 3000 Euro als Anschubfinanzierung wird es vom Land geben. Kooperationspartner ist das Netzwerk Bürgerengagement – Freiwilligenzentrum für den Kreis Recklinghausen. Das Netzwerk bekommt die vom Land gestellte Förderung und übernimmt die Aufgaben, die die Ehrenamtskarte mit sich bringt. „Wir werden zum Beispiel die Akquise von externen Vergünstigungen, die Ausstellung der Ehrenamtskarten und das Marketing unterstützen", erklärt Ulrike Reddemann vom Netzwerk Bürgerengagement – Freiwilligenzentrum.

 

„Mit der Einführung der Ehrenamtskarte haben wir Anregungen aufgegriffen, die wir von verschiedenen Seiten, zum Beispiel von der Lokalen Agenda 21 und vom Seniorenbeirat, erhalten haben", sagt der Erste Beigeordnete Georg Möllers. „So lassen sich auch mehrere Ansätze miteinander verknüpfen – die Anerkennung der so wichtigen und vorbildlichen Arbeit der Ehrenamtlichen auf der einen Seite, die Erhöhung der Lebens- und Aufenthaltsqualität unserer Stadt auf der anderen Seite. Gleichzeitig machen wir mit der Ehrenamtskarte auf viele Angebote in Recklinghausen aufmerksam."

 

Und so funktioniert die Ehrenamtskarte NRW: Durch eine Ehrenamtskarte sind bei Einrichtungen und Unternehmen, die beim Projekt mitmachen, Vergünstigungen in Form von Gratis-Eintritt oder zwei Karten zum Preis von einer etc. möglich. Die Ehrenamtskarte ist nicht übertragbar und gilt in ganz NRW.

 

Voraussichtlich im Februar 2019 können sich Ehrenamtliche beim Netzwerk bewerben. Rechtzeitig vor dem Bewerbungsstart werden Informationen dazu folgen.

 

Eine Ehrenamtskarte erhält, wer nachweislich mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung tätig ist. Es spielt keine Rolle, in welchem Bereich das Engagement erbracht wird. Auch können Tätigkeiten bei verschiedenen Organisationen zusammengerechnet werden, um die Anforderung eines mindestens fünfstündigen Engagements pro Woche zu erfüllen. Außerdem müssen die Bewerber seit mindestens zwei Jahren ehrenamtlich tätig sein und einen Wohnsitz in Recklinghausen haben. Entsprechend hat die Ehrenamtskarte auch eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren.

 

 

Auf dem Foto: Bürgermeister Christoph Tesche (sitzend links) und die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz (sitzend rechts) haben die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte unterschrieben.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Corinna Weiß

Leiterin der Pressestelle


Stadt Recklinghausen

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